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Immobilien-Lexikon   Immobilien-Lexikon. Fachbegriffe aus der Welt der Immobilien leicht verständlich dargestellt. Gesetzliche und steuerrechtliche Anmerkungen beziehen sich in der Regel auf Deutsches Recht.
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Bautechnik

Walmdach
Ein Walmdach ist eine Dachform, bei welcher die Giebel des Satteldaches durch schräge Dachflächen ersetzt sind. Das Walmdach ist gekennzeichnet durch die an allen Seiten des Gebäudes geneigten Dachflächen und es wurde häufig in der Stroh- und Reetdeckung als Dachform eingesetzt. Kennzeichnend für diese Art der Dachkonstrukiton ist auch die Ausbildung auf den First zulaufender Grate. ...

Wandfliesen
Ein Art von Fliesen, die sich bestens dazu eignen, an senkrechten Bauteilen (Wänden) verlegt zu werden sind die Wandfliesen. Hierbei genügen Fliesen der geringeren Beanspruchungsgruppen, weil diese sowohl chemisch als auch durch sonstige Belastungen geringer beansprucht werden als zum Beispiel Bodenfliesen. ...

Wandkonstruktion
Man unterscheidet zwischen zwei Arten der gebräuchliche Außenwandkonstruktionen: Es gibt das einschalige verputzte Mauerwerk evtl. mit Dämmung und die zweischalige Außenwand, welche ein tragende Innenwand und vorgehängte Fassadenelementen zum Teil mit einem gedämmtem, hinterlüftetem Zwischenraum hat oder die zweischalige Außenwand aus einer gemauerten Innenschale mit Luftzwischenraum (heute meistens voll gedämmt) und mit Vormauerschale z.B. aus Klinkern. ...

Warmdach
Bei einem Warmdach ist - anders als bei einem sog. Kaltdach - keine Luftschicht zwischen der Dachhaut und der Wärmedämmung vorhanden. Somit kann die Feuchtigkeit nicht abgeführt werden. Dies wird hier durch eine sog. Dampfsperre, welche vor der Wärmedämmung aufgebracht wird erzielt. ...

Wärmebedarfsausweis
Wärmebedarfsausweis Es gibt eine sog. Wärmeschutzverordnung (WSVO). In dieser Verordnung wird der Wärmebedarfsausweis gefordert, welcher ein Bestandteil des Bauantrags ist. Der Name "Wärmebedarfsausweis" beschreibt eigentlich auch schon die Funktion des umfangreichen Ausweises: er weist den Jahres-Heizwärmebedarf des jeweiligen Hauses aus. Dieser Bedarf kann nur unter dem in der WSVO vorgegebenen maximal zulässigen Heizwert sein. Damit der Wert eingehalten wird, ist eine genaue Berechnung der verschiedenen Baustoffe sowie auch die Ausführung und die Stärke und Wirksamkeit der Dämmung berechnet werden. Hier sind zwei unterschiedliche Verfahren möglich: Nach dem sog. Bauteilverfahren müssen für die einzelnen Bauteile (für Außenwände, das Dach usw.) jeweils festgelegte Dämmwerte erreicht werden. Allerdings kann dieses Verfahren nur bei Gebäuden bis zu 2 Geschossen und mit maximal 3 Wohneinheiten angewendet werden. Nach dem sog. Energiebilanzverfahren gibt es keine bestimmten vorgegebenen Werte für einzelne Bauteile. Daher kann beispielsweise eine Außenwand mit guten Dämmeigenschaften wiederum eine reduzierte Dachdämmung ermöglichen. Die Berechnung ist allerdings recht kompliziert, Vorteil ist aber die freie Möglichkeit zur Gestaltung des Hauses und zur freien Wahl der Baustoffe. Auch hierdurch kann das Haus preiswerter werden. Weiterer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass Energiegewinne - z.B. durch Sonneneinstrahlung - möglich sind und individuell angerechnet werden können. ...

Wärmebrücke
Eine Wärmebrücke ist ein Baumittel, welches über eine höhere Wärmeleitfähigkeit als die dieses umgebenden Baustoffe verfügt. Beispiele hierfür wären ein Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über all diese Bauteile hat Wärme die Möglichkeit zum Kälteabfluß. Hierdurch werden nicht nur die wesentlich Heizkosten höher, sondern gleichzeitig ist durch mögliche sog. Kondenswasserbildung auch die Bausubstanz gefährdet. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen. ...

Wärmedurchgangszahl (k-Wert)
Die Wärmedurchgangszahl (der sog. k-Wert) stellt die Maßeinheit für den Energieverlust durch ein Bauteil bzw. einen Baustoff dar. Diese Zahl gibt Auskunft über die Energiemenge, welche unter genau festgelegten Bedingungen verloren geht und ermöglicht somit den Vergleich verschiedener Stoffe auf energietechnischer Basis. Ein kleiner Wert bedeutet hierbei eine äußerst gute Dämmung. Die genaue Definition lautet: die Wärmemenge, die innerhalb einer Stunde durch 1 m² einer 1 m dicken Materialschicht bei einem Temperaturunterschied beider Oberflächen von 1° C von der warmen zur kalten Seite abfließt. ...

Wärmeleitfähigkeitsgruppe
Die Wärmeleitfähigkeit, exakt: der Höchstwert der Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen wird so klassifiziert. Je kleiner der Wert ist, desto besser ist die erzielte Dämmwirkung. Je nach der verschiedenen Gruppe ergeben sich unterschiedlich gute Werte bei einer gleichen Schichtdicke bzw. der jeweils verwendete Dämmstoff kann bei der gleichen Wirkung erheblich dicker oder auch viel dünner gewählt werden. ...

Wärmeleitzahl
Wärmeleitzahl siehe auch k-Wert. ...

Waschbeton
Bevor der Zement und die feineren Zuschlagstoffe an der Oberfläche von dem Beton erhärten, werden sie mit einer Bürste und Wasser ausgewaschen. Durch dieses Verfahren ergibt sich eine Kiesel-Oberflächenstruktur. ...

Wasseranschlüße
Bei der Vorwandinstallation müssen die Wasseranschlüsse durch die Schale durchgeführt werden. Hierbei sind dann die dafür notwendigen Ausschnitte in der Beplankung und auch im Fliesenbelag später wieder dauerelastisch zu verschließen, damit kein Wasser eindringen kann. ...

Weichhölzer
Zu den Weichhölzern zählen zum Beispiel das Holz von Fichte, Kiefer und Tanne. Beispielsweise Kiefernholz ist ein sehr gutes Bauholz. Es wird allerdings auch gern von Insekten befallen und neigt bei unsachgemäßer Lagerung zum Verblauen. Es wird häufig als Bauholz verwendet: Bretter, Bohlen, Kantholz und Balken, Tischlerarbeiten, Papierherstellung Fußböden, Türen und Fenster, Schiffsbau, Grundpfähle, Grubenaussteifungen. ...

Weißleim
Der Weißleim ist ein aus synthetischen Mitteln hergestellter Dispersionsklebestoff. Hier wurde Polyvinylacetat in einer wässerigen Lösung verteilt. Aufgrund der Farbe wird er als Weißleim bezeichnet. Dieser eignet sich besonders für alle Holzverbindungen aber auch für ein Verkleben von Leder, Filz, Kork etc. ...

Winkel
Der Winkel wird in der umgangssprachliche Bezeichnung für alle winkelförmigen Meßwerkzeuge wie zum Beispiel den Schreinerwinkel, den Anschlagswinkel oder auch den Holzwinkel genannt. ...


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