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Immobilien-Lexikon   Immobilien-Lexikon. Fachbegriffe aus der Welt der Immobilien leicht verständlich dargestellt. Gesetzliche und steuerrechtliche Anmerkungen beziehen sich in der Regel auf Deutsches Recht.
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Immobilien Allgemein

Factory-Outlet
Als Outlet oder Factory-Outlet wird eine Immobilie oder ein Gebäudekomplex bezeichnet, welcher von Markenartikel-Herstellern (meist aus der Bekleidungsbranche, aber auch aus anderen Branchen, wie z.B. Porzellanhersteller etc.) angemietet wird, um dort Produkte direkt und nicht über Stores oder den Einzel- bzw. Großhandel zu vertreiben. Meist werden hier Produktionsüberhänge, Zweite-Wahl-Waren oder auch Musterkollektionen bzw. Auslaufmodelle zu wesentlich günstigeren Preisen verkauft. ...

Oberkante Fertigfußboden (OKFF)
Der Abstand eines Bauteils von der Oberkante des bereits fertigen Fußbodens wird als "Oberkante Fertigfußboden" bezeichnet. Hierbei hat der Fußboden bereits seine endgültige Form und Höhe erreicht, also der Fußbodenaufbau aus Dämmung, der Estrich und ein Belag (Fliesen o.ö.) ist aufgebracht. Wichtig für die Planungszeichnungen, in denen die Fensterhöhen angegeben werden bzw. die Höhen des Obergeschosses. Es gibt auch eine Version für die Rohbauausführung, welche als OKRF (Oberkante Rohfußboden) bezeichnet wird. ...

Oberkante Rohfußboden
Es gibt auch eine Version für die Rohbauausführung, welche als OKRF (Oberkante Rohfußbodenaufbau) bezeichnet wird. Diese ist praktisch die sog. OKEF ("Oberkante Fertigfußboden") ohne den Fußbodenaufbau. ...

Obhutspflicht
Ein Mieter hat seine angemietete Sache sorgfältig und unter großer Pflege zu behandeln. Er sollte, falls es möglich ist, jeglichen Schaden abwenden. Diese Obhutspflicht obliegt allen Dingen, welche einem Mieter zum Gebrauch überlassen wurden. Die sog. Anzeigepflicht eines Mieters resultiert auch aus der Obhutspflicht. Beispiele hierfür sind Verhinderung von Frostschäden an Rohren o.ä. durch Beheizung der Räume, Vermeidung von Schimmelpilzbildung durch regelmäßiges Lüften, Reinigung von Abflusssieben, damit diese nicht verstopfen etc. ...

Objekt
Als Objekt gilt beispielsweise eine Immobilie oder eine Wohnung. Dies kann sowohl ein Mietobjekt oder auch ein Kaufobjekt sein. Im Immobilienbereich spricht man auch von einem "Gegenstand", also ein Kaufgegenstand oder Mietgegenstand. ...

Objektrendite
Der Maßstab für die Beurteilung der Rentabilität aus einer Kapitalanlage wird als sog. Rendite oder Objektrendite bezeichnet. Als Aussage in einer Prozentzahl ist ersichtlich, welcher Gewinn durchschnittlich pro Jahr mit dem eingesetzten Kapital erwirtschaftet wurde. Man unterscheidet bei Immobilieninvestitionen unterscheidet zwischen der Objektrendite und der Eigenkapitalrendite. Im Falle der Objektrendite werden alle Einnahmen und Ausgaben aus Investitionen in Betracht gezogen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Mieteinnahmen, Steuerzahlungen etc. - allerdings nicht die Kosten aus der Finanzierung (Darlehen, Zins- und Tilgungszahlungen etc). Bei der Eigenkapitalrendite wird dann zusätzlich die Finanzierung der Immobilie berücksichtigt: Dem eingesetzten Eigenkapital werden die zukünftigen Einnahmen und Ausgaben (einschließlich Darlehenskosten wie Zins- und Tilgungszahlungen) gegenübergestellt. ...

Objektverbrauch
Der Staat gewährt Ledigen einmalig, Ehepaaren zweimalig in ihrem Leben eine sog. Eigenheimförderung. Wenn der Förderanspruch von einem Immobilienerwerber bereits früher ausgeschöpft wurde, so ist der Objektverbrauch eingetreten. Aus diesem Grunde wird der Immobilienerwerber keine weiteren Fördergelder erhalten. ...

Öffentliche Mittel
Außer finanziellen Mitteln aus dem sog. Eigenheimzulagengesetz des Bundes und einer Förderung durch die jeweiligen Bundesländer, gibt es auch die Möglichkeit, dass Immobilienbesitzer bei Instandhaltungsmaßnahmen oder Einbau von energiesparenden Anlagen (wie Solaranlagen) gegebenenfalls Fördermittel des Bundes erhalten. ...

OKFF (Oberkante Fertigfußboden)
Der Abstand eines Bauteils von der Oberkante des bereits fertigen Fußbodens wird als "Oberkante Fertigfußboden" bezeichnet. Hierbei hat der Fußboden bereits seine endgültige Form und Höhe erreicht, also der Fußbodenaufbau aus Dämmung, der Estrich und ein Belag (Fliesen o.ö.) ist aufgebracht. Wichtig für die Planungszeichnungen, in denen die Fensterhöhen angegeben werden bzw. die Höhen des Obergeschosses. Es gibt auch eine Version für die Rohbauausführung, welche als OKRF (Oberkante Rohfußbodenaufbau) bezeichnet wird. ...

Öko-Zulage
Ein Niedrig-Energiehaus oder ein Öko-Haus hat einen wesentlich geringeren Energiebedarf und nutzt meist natürliche Ressourcen viel sparsamer. Somit kann der Erbauer nach dem sog. Eigenheimzulagengesetz weitere Mittel zur Förderung in Anspruch nehmen. ...

Ombudsmann
Wenn es zwischen dem Hausbauer und dem Handwerker zu einem Streit (z.B. wegen mangelhafter Ausführung von Arbeiten) kommt, so muss nicht direkt vor Gericht gestritten werden. Ein Ombudsmann ist eine neutrale Person und kann eine außergerichtliche Einigung zwischen den beiden Streitparteien herbeiführen. ...

Option
Eine Option speziell im Immobilienbereich kann sein, dass der Vermieter einem Mietinteressenten ein Vorrecht auf den Abschluss eines Mietvertrages einräumt. Der Vermieter ist dann an diese Option gebunden, während der Mietinteressent sich weiterhin frei entscheiden kann - auch für ein anderes Mietobjekt. Möglich ist auch, dass der Vermieter dem Mieter ein Optionsrecht einräumt, einen bereits bestehenden zeitlich befristeten Mietvertrag durch seine einseitige Erklärung zu verlängern. In diesem Falle bindet sich dann nur der Vermieter. ...

Optionstarif
Bausparer, welche noch nicht wissen, ob bzw. wann sie ein Haus bauen möchten, können eine spezielle Variante eines Bauspartarifes nutzen. In diesem Fall ist es möglich, dass ein Bausparer auch nach Abschluß des Vertrages später entscheidet, ob er ein preisgünstigeres Bauspardarlehen wählt oder einen höheren Sparzins. ...

Ortsübliche Vergleichsmiete
Die "ortsübliche Vergleichsmiete" dient - wie der Name fast schon sagt - zu Vergleichszwecken. Sowohl Haus-, Wohnungsbesitzer als auch Stadt- und Gemeindeverwaltungen oder die ortsansässigen Mietervereine können meistens einen sog. Mietspiegel zur Verfügung stellen. In diesem Mietspiegel ist die ortsübliche Miete genannt. Falls ein Mieter eine Auskunft möchte, ob seine Miete im Rahmen der ortsüblichen Miete liegt, so kann er nachfragen, wie hoch die Miete bei vergleichbaren Objekten (nach Alter und Ausstattung) in der Umgebung ist. Allerdings werden bei der ortsüblichen Vergleichsmiete nur Mieten berücksichtigt, welche in den letzten vier Jahren verändert bzw. vereinbart wurden. Ein Vermieter hat das Recht, die Zustimmung seines Mieters zu einer Mieterhöhung zu verlangen, sofern die erhöhte Miete nicht über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Es gilt allerdings, weitere Bedingungen zu erfüllen, wie z.B. die sog. Kappungsgrenze, damit eine Mieterhöhung wirksam ist ...


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