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Immobilien-Lexikon. Fachbegriffe aus der Welt der Immobilien leicht verständlich dargestellt.
Gesetzliche und steuerrechtliche Anmerkungen beziehen sich in der Regel auf Deutsches Recht. Mit mehr als 1000 Artikeln haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf eines der umfangreichsten
Nachschlagewerke im Internet.
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Immobilien Allgemein |
| Maisonette |
Eine Wohnung, welche sich über mehrere Geschosse erstreckt, die räumlich nicht komplett abgetrennt sein müssen, ist eine Maisonettewohnung. Die einzelnen Ebenen der Wohnung können über Treppen, die innerhalb dieser Wohnung sind, erreicht werden. ...
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| Makler |
Der Makler ist ein Vermittler zwischen Verkäufer und Kaufinteressent eines Gegenstandes (Gebäude, Grundstück etc.). Ein Immobilienmakler sucht auch für Interessenten Objekte zur Anmietung. Für seine Tätigkeit erhält er eine Provision. Beim Kauf/Verkauf eines Gebäudes oder einer Wohnung ist dies meist ein prozentualer Anteil des Kaufpreises. Bei der Vermittlung einer Mietwohnung kassiert der Makler eine Provision, welche meist in etwa die Höhe von 2 Netto-Kaltmieten beträgt. ...
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| Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) |
Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt zum Schutze eines Käufer, sie der Bauträger vom Kunden gezahlte Gelder zu verwalten und abzusichern hat. In dieser Verordnung ist auch festgelegt, unter welchen Bedingungen bzw. in welchem Umfang ein Bauträger berechtigt ist, von dem Käufer im vorhinein Abschlagszahlungen (oder Vorauszahlungen) zu verlagen. ...
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| Makler-Alleinauftrag |
Wenn ein Makler einen Alleinauftrag hat, so bedeutet dies, dass lediglich er und niemand anderes sich mit der Vermietung bzw. dem Verkauf der jeweiligen Wohnung beschäftigen darf. Er hat sozusagen ein Exklusivrecht an der Vermietung oder dem Verkauf des Objektes. ...
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| Maklerauftrag |
Der Maklerauftrag ist die Beauftragung eines Maklers ein Objekt zu verkaufen, zu vermieten oder aber auch zu finanzieren. ...
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| Maklercourtage |
Die Bezahlung seiner Tätigkeit als Immobilienmakler wird Maklercourtage oder auch "Maklerprovision" genannt. Hierbei ist die Höhe der jeweiligen Courtage frei zu vereinbaren und kann bis zu sechs Prozent vom Kaufpreis eines Objektes (Gebäude, Eigentumswohnung etc.) betragen. Ob lediglich der Verkäufer oder der Käufer oder gegebenenfalls beide angteilig diese Courtage zahlen müssen, ist in den einzelnen Bundesländern verschieden festgelegt. Die Maklercourtage wird in jedem Fall bei Abschluss des Kaufvertrages fällig, wenn der Makler nachweislich tätig war. ...
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| Maklermethode |
Der Makler kann in verschiedener Art tätig sein, als Vermittlungsmakler oder als Nachweismakler. Der letztgenannte hat die Aufgabe, einem Kaufinteressenten Informationen über eine bis dahin noch nicht bekannte Kaufgelegenheit zu geben. Ein Vermittlungsmakler nimmt darüber hinaus die Vertragsverhandlungen für den Interessenten mit dem Verkäufer eines Objektes wahr. Somit ist er beim Vertragsabschluss beteiligt und seinem Kunden ist die Verhandlung mit dem Vertragspartner nicht alleine überlassen. ...
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| Maklerprovision |
Die Bezahlung seiner Tätigkeit als Immobilienmakler wird Maklerprovision oder auch "Maklercourtage" genannt. Hierbei ist die Höhe der Provision frei zu vereinbaren und kann bis zu sechs Prozent vom Kaufpreis eines Objektes (Gebäude, Eigentumswohnung etc.) betragen. Ob lediglich der Verkäufer oder der Käufer oder gegebenenfalls beide angteilig die Provision zahlen müssen, ist in den einzelnen Bundesländern verschieden festgelegt. Die Maklerprovision wird in jedem Fall bei Abschluss des Kaufvertrages fällig, wenn der Makler nachweislich tätig war. ...
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| Maklerverbände |
Ein Maklerverband ist eine Organisation, unter welcher sich mehrere Makler zusammengeschlossen haben. Bekannte Maklerverbände sind der VDM (Verband deutscher Makler) oder auch der RDM (Ring deutscher Makler). ...
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| Maklerverbünde |
Als eine Form der sog. Maklerzusammenarbeit sind Maklerverbünde anzusehen. diese sind meist den sog. Immobilienbörsen zugeordnet, haben aber im allgemeinen strengere Regelungen. Es besteht unter anderem eine Pflicht, Objekte in einen gemeinsamen Objektpool abzugeben. Zudem müssen immer Alleinaufträge vorhanden sein. Die Maklerverbünde sind eine völlig andere Sache als die sog. Maklerverbände, wie der RDM oder VDM, unter welcher Organisation sich Makler organisiert haben. ...
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| Maklerzusammenarbeit |
Diese Form der Maklerkooperation geschieht beispielsweise im Rahmen von sog. Gemeinschaftsgeschäften unter Maklern oder auch auf sog. Immobilienbörsen oder in Maklerverbünden. ...
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| Mängel |
Unter Mängeln wird im allgemeinen eine Bauausführung verstanden, welche nicht mit den Plänen des Bauherrn übereinstimmt. Innerhalb einer gesetzten Frist, der sog. Gewährleistungsfrist, muss der ausführende Handwerker diesen Mängel für den Bauherrn kostenlos beseitigen. Wenn der Bauherr an seiner Immobilie einen Mängel entdeckt, so muss er diesen dem Handwerker sofort schriftlich in Form von einer sog. "Mängelrüge" mitteilen. Wenn die Mängel bei der erforderlichen Bauabnahme erfolgen, so sollten diese im besten Fall in einem Protokoll schriftlich dokumentiert werden. In diesem sog. "Mängelprotokoll" sollte direkt ein Termin oder eine Frist gesetzt werden, bis zu welcher die Mängel abgeschafft werden müssen. Das Mängelprotokoll wird anschließend sowohl von Bauherrn als auch Vertragspartner abgezeichnet und jeweils ein Exemplar an beide Partein verteilt. ...
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| Mängelanzeige |
Eine Mängelanzeige ist wichtig, damit Gewährleistungsansprüche geltend gemacht werden können bzw. eine Nachbesserung gefordert werden kann. Der Bauherr muss hierzu die von ihm entdeckten Baumängel gegenüber dem Bauunternehmer anzeigen. Die genaue Angabe der Mängel ist von Wichtigkeit. (siehe auch Mängelprotokoll) ...
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| Mängelbeseitigung |
Innerhalb einer gesetzten Frist, der sog. Gewährleistungsfrist, muss der ausführende Handwerker Mängel, welche bei der Bauausführung erstanden sind und nicht mit den Plänen des Bauherrn übereinstimmen, beseitigen. Dies geschieht für den Bauherrn kostenlos. Wenn der Bauherr an seiner Immobilie einen Mängel entdeckt, so muss er diesen dem Handwerker sofort schriftlich in Form von einer sog. "Mängelrüge" mitteilen. In einem "Mängelprotokoll" werden die Mängel (meist nach Bauabnahme) schriftlich festgelegt. ...
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| Mängelprotokoll |
Ein Mängelprotokoll wird schriftlich erstellt, wenn die Bauausführung nicht mit den Plänen des Bauherrn übereinstimmt und Fehler aufweist. Wenn der Bauherr an seiner Immobilie einen Mängel entdeckt, so muss er diesen dem Handwerker sofort schriftlich in Form von einer sog. "Mängelrüge" mitteilen. In einem Mängelprotokoll werden die Mängel festgehalten und es sollte direkt ein Termin oder eine Frist gesetzt werden, bis zu welcher die Mängel abgeschafft werden müssen. Das Mängelprotokoll wird anschließend sowohl von Bauherrn als auch Vertragspartner abgezeichnet und jeweils ein Exemplar an beide Partein verteilt. Innerhalb der geforderten und schriftlich fixierten Frist, der sog. Gewährleistungsfrist, muss der ausführende Handwerker dann die Mängel (für den Bauherrn kostenlos) beseitigen. ...
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| Mängelrüge |
Unter Mängeln wird im allgemeinen eine Bauausführung verstanden, welche nicht mit den Plänen des Bauherrn übereinstimmt. Innerhalb einer gesetzten Frist, der sog. Gewährleistungsfrist, muss der ausführende Handwerker diesen Mängel für den Bauherrn kostenlos beseitigen. Wenn der Bauherr an seiner Immobilie einen Mängel entdeckt, so muss er diesen dem Handwerker sofort schriftlich in Form von einer sog. "Mängelrüge" mitteilen. ...
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| Mansarde |
Ein ausgebautes Dachgeschoss wird als Mansarde bezeichnet. ...
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| Maß der baulichen Nutzung |
Das Maß der baulichen Nutzung ist eine Kombination aus der sog. Baumassenzahl und der sog. Geschoss- als auch der sog. Grundflächenzahl. Es ergibt sich für die im B-Plan festgesetzten Baugebiete. ...
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| Mehrfamilienhaus |
Ein Mehrfamilienhaus ist definiert als Immobilie mit mindestens drei Wohnungen. Wenn ein Mehrfamilienhaus geplant ist, dann sollte die Abgeschlossenheit der einzelnen Wohneinheiten sofort mit eingeplant werden, denn für so entstehende Eigentumswohnungen kann mann bei sinnvoller Finanzierungs- und Steuerstrategie Geld sparen. Dies gilt auch, wenn der Bauherr oder Käufer plant, eine dieser in dem Gebäude befindlichen Wohnunge selbst zu nutzen. ...
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| Meistgebot |
Das Meistgebot stellt das letzte Gebot bei einer Versteigerung dar. Im § 73 II des ZVG muss dieses letzte Gebot dreimal aufgerufen werden, bevor der Zuschlag an den somit Meistbietenden geht. ...
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