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Immobilien-Lexikon. Fachbegriffe aus der Welt der Immobilien leicht verständlich dargestellt.
Gesetzliche und steuerrechtliche Anmerkungen beziehen sich in der Regel auf Deutsches Recht. Mit mehr als 1000 Artikeln haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf eines der umfangreichsten
Nachschlagewerke im Internet.
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Immobilien Allgemein |
| Fachingenieure |
Bei Planung und Ausführung eines Neubaus oder im Falle der Renovierung eines bestehenden Altbaus, gibt es diverse Fachingenieure, welche sich auf die verschiedenen Arbeitsbereiche spezialisiert haben. Hierzu zählen meist Statik, Haustechnik, Wärme- und/oder Schallschutz, Baugrund etc. Wenn ein beauftragter Architekt kein nötiges Wissen in einem der Bereiche hat, so muss eine extra Expertise erstellt werden. Dies geschieht auch aus Gründen der Gewährleistung. ...
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| Fachwerk |
Eine spezielle Bauart, bei welcher in traditioneller Weise eine Wand odder ein ganzes Haus aus Holzständern-/streben und Holzpfosten gefertigt ist.
Bei einem solchen Gebäude wird bilden diese Holzteile sozusagen das tragende Skelett und es wird zwischen dem Mauerwerkt ausge"fach"t. Daher stammt der Begriff Fachwerk oder auch Skelettbauweise. Die nichttragenden Gefache sind häufig aus Lehm oder aus verputztem oder unverptutzem Mauerwerk. Viele ältere Fachwerkbauten stehen unter Denkmalschutz und werden lediglich in geringem Umfang renoviert oder saniert, meist um Brandschutz zu gewährleisten oder eine bessere Wärmedämmung zu erreichen. Heutzutage wird der Fachwerkbau nicht mehr so häufig angewendet, wobei durch die Verwendung von natürlichen Baustoffen und durch die Einbringung von viel Eigenleistung in den Rohbau eine interessante Alternative zu anderem Hausbau besteht. ...
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| Facility Management |
Als Facility Management wird eine ganzheitliche, umfassende Bewirtschaftung und Instandhaltung von Gewerbeimmobilien bezeichnet. Hierbei gilt die Zielsetzung einer langfristigen Ertragssteigerung und einer maximalen Werterhaltung für den Nutzer, aber auch den Investor einer solchen Immobilie. Bedeutend ist eine durchgängige umfassende Planung von der Errichtung bis zum Ende des Bestands dieser Immobilie. ...
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| Fälligkeit |
Unter Fälligkeit versteht man den Zeitpunkt, zu welchem ein Vertragspartner eine Leistung, welche er schuldet zu erbringen hat. Im Bauvertragsrecht kann es unterschiedliche Fälligkeiten geben; der Lohn von Handwerkern und Bauunternehmern wird nach dem BGB-Vertrag bei Abnahme der Bauleistung fällig. Architektenhonorar wird ebenfalls bei abnahmefähiger Erbringung der Leistung sowie Vorlage einer prüfbaren Schlußrechnung beglichen. Bei einem sog. VOB-Vertrag kann der Vertragspartner Abschlagszahlungen verlangen, wobei eine Schlußzahlung meist innerhalb von zwei Monaten nachdem eine prüfbare Rechnung vorgelegt wurde, gezahlt werden muss. ...
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| Fenster |
Fenster befinden sich zumeist in den Aussenwänden, oberhalb des Kellers oder im Dach. Unter Berücksichtigung der Statik sind sie von verschiedener Grösse, Anzahl und Anordnung bei einem Bau möglich. Fenster sind wichtig zur Belichtung aber auch zur Belüftung von Räumen. Durch die Fenster wird die Erscheinung eines Gebäudes massgeblich bestimmt und auch für die Atmosphäre im Inneren eines Gebäudes sind sie wichtig. Es gibt viele verschiedene Varianten bezüglich der Öffnung, dem Anschlag sowie auch verschiedene Rahmen. Für Fensterrahmen gibt es verschiedene Materialien, welche alleine oder als Materialmix zum Einsatz kommen: Holzfenster, Holz-Aluminium Verbundfenster, Aluminiumfenster, Kunststoffenster etc. Auch die Verglasung ist verschieden, so gibt es spezielle Isolierfenster, welche sogar eine Doppel- bzw. Dreifachverglasung haben können. Gemeinsam mit den Türen stellen Fenster häufig eine Schwachstelle bei Wärme- und Schall dämmung eines Hauses.
So ist einge gute Dämmung wichtig, beispielsweise durch Doppelverglasung und Abdichtung von Fugen zwischen Blendrahmen und Mauerwerk, Fensteröffnung und Fensterflügel und Blendrahmen. ...
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| Ferienbungalow |
Ein Bungalow ist eine Immobilie oder ein Gebäude mit nur einem Geschoss. Zumeist haben Bungalows ein sog. Flachdach. Bungalows stehen häufig in Ferienanlagen als Ferienwohnung zur Verfügung. ...
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| Fertiggarage |
Wie es ein Fertighaus gibt, welches aus bereits vorgefertigten Bauteilen zusammengebaut werden kann, so gibt es auch sog. Fertiggaragen. Wenn ein Immobilie nicht direkt über eine gebaute Garage verfügen sollte, so kann nach Errichtung des Gebäudes eine sog. Fertiggarage errichtet werden. ...
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| Fertighaus |
Von einem Fertighaus ist die Rede, wenn ein individuelles Haus aus bereits vorgefertigten, genormten Einzelteilen zu einem ganzen Haus zusammengesetzt werden, wobei der Käufer (Hausherr) nach persönlicher Entscheidung und Geschmack auswählen kann, wie die vorgefertigten Bauteile zum Bau des Fertighauses verwendet werden. Der Kauf eines Fertighauses hat viele Vorteile: von einer sicheren Kalkulationsgrundlage wegen Festpreisen über Terminsicherheit, da die bereits fertigen Einzelteile in relativ kurzer Zeit zusammengebaut werden können bis hin zur Auswahl zwischen verschiedenen Hausmodellen bzw. der schlüsselfertigen Herstellung. Beim Ausbau kann durch Eigenleistung eine Verringerung der Baukosten erreicht werden. ...
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| Festpreis |
Ein vertraglich festgelegter und garantierter Preis für eine bezugsfertige Immobilie wird als Festpreis bezeichnet. Hierbei ist es einem Bauträger nicht möglich, im Nachhinein noch zusätzliches Geld von dem Bauherrn oder von dem Käufer zu verlangen. Wenn ein Festpreis vereinbart wurde, so ist dieser auch garantiert. ...
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| Festzins |
Der Festzins wird für einen festgelegten Zeitraum (die sog. Zinsbindungsfrist) garantiert und bleibt fest. Hierdurch wird dem Darlehensnehmer eine Art Kalkulationssicherheit ermöglicht. Wenn Zinsen im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt äußerst niedrig sind, ist es immer günstig, die Zinsen so lange es geht festzulegen. ...
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| Feuerversicherung |
Ein Bauherr kann sich von Beginn an gegen Brandschäden und Feuer absichern. Beim Hausbau wird eine Feuerrohbauversicherung bereits abgeschlossen. Diese lässt sich nach Fertigstellung meist in eine Feuerversicherung umwandeln, was zum Teil im Rahmen der Wohngebäudeversicherung möglich ist. Somit sind dann Schäden durch Brand, Explosion oder Blitzschlag etc. abgedeckt. Jeder Immobilienbesitzer sollte eine Feuerversicherung abschließen, wobei bei einem Gemeinschaftseigentum die Eigentümergemeinschaft ehedem als gesetzliche Pflichtversicherung eine solche Police haben muss. ...
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| Finanzierung aus einer Hand |
Dies ist eine Finanzierungsart, die bei einer Bank oder einem Kreditinstitut beantragt werden kann: Hierbei wird lediglich von dieser einen Bank die Finanzierung bereitgestellt oder aber ein Paket von Krediten verschiedener Banken zusammengestellt. Ein weiterer Ausdruck wäre Verbundfinanzierung. ...
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| Finanzierungsplan |
Ein Finanzierungsplan ist die Basis einer soliden Finanzierung. Es ist die Übersicht über alle verfügbaren Eigenmittel, Fremdmittel sowie Tilgungsbedingugnen und auch Zinszahlungen. Dem Bauherr ist somit die Möglichkeit gegeben, seine eigene finanzielle Belastbarkeit genau einzuschätzen. Somit sieht ein Darlehensnehmer, wie sich seine monatliche Belastung entwickelt und wie die Restschuld aus der Finanzierung steht. ...
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| Flächennutzungsplan |
Ein Flächennutzungsplan ist sozusagen ein Vorschritt vor dem Bebauungsploan. Hier wird nur eine Grobeinteilung der Nutzung angedacht und eingeteilt. Die für eine Bebauung vorgesehenen Flächen sind in dem Flächennutzungsplan nach Art der Nutzung aufgezeichnet, zum Beispiel als Wohngebiet, Gewerbegebiet usw. Dieser Flächenplan ist für die Bebauung nicht verbindlich, denn es folgt der sog. Bebauungsplan, welcher die Nutzung der Flächen bereits konkret und rechtlich verbindlich darstellt. ...
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| Flurkarte |
Wenn sich das Kartenbild von einer gesamten "Gemarkung" nicht auf einer Gemarkungskarte darstellen lässt, dann wird diese auf mehrere Blätter aufgeteilt. Die Gesamtheit dieser einzelnen Blätter wird als Flurkarte bezeichnet. ...
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| Flurstück |
Ein Grundstück, welches im "Katasteramt" unter einer besonderen Nummer geführt wird, ist ein sog. Flurstück. Flure sind topografisch abgegrenzte Gebiete. ...
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| Förderung |
Ein Bauherr kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich zu einer Eigenheimzulage die Förderung durch das Bundesland, in welchem er sein Eigenheim hat, in Anspruch nehmen. Hierbei werden im Rahmen von Förderwegen zinslose oder zinsverbilligte Baudarlehen, Zusatzkredite bei kinderreichen Familien oder auch Aufwendungszuschüsse vergeben. Unter anderem hängt diese Förderung vom Einkommen des Antragstellers ab, wobei es keinen Rechtsanspruch auf diese Finanzmittel gibt. In den einzelnen Bundesländern gibt es Auskunfsstellen in Baubehörden oder dem Landratsamt. ...
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| Formular-Mietvertrag |
Ein Formular-Mietvertrag ist eine Art Standardvertrag, welcher von Haus- und Grundbesitzervereinen oder auch dem Bundesjustizministerium zur Verfügung gestellt wird. Mittlerweile ist dieser Mietvertrag auch häufig in Schreibwarengeschäften erhältlich. Die wichtigsten Punkte eines Mietverhältnisses sind hier enthalten und brauchen nur ausgefüllt oder entsprechend ergänzt werden. Es ist weiterhin möglich, einen individuellen Vertrag zwischen Mieter und Vermieter aufzusetzen und auszuarbeiten, wobei die Formular-Mietverträge heutzutage häufig genutzt werden. ...
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| Franchise |
Die Idee des sog. Franchise kommt aus den USA und auch hier in Deutschland nimmt das Franchise weiterhin zu. Hierbei gilt folgendes: ein Unternehmen (Franchise-Geber) bietet einem oder mehreren selbständigen Partner (den Franchise-Nehmern)seine Betriebsidee umfassend in allen Punkten zusammen mit einer kompletten Unterstützung an. Hierfür zahlt der Franchise-Nehmer eine monatliche Grundgebühr und zuzüglich dazu eine monatliche Provision. Im Bereich der Immobilien gibt es als bekannten Franchise-Geber beispielsweise die Aufina GmbH oder Kempe-Immobilien. ...
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| Freigabeversprechen |
Wenn auf dem Grundstück eine sog. Globalbelastung eingetragen wurde, bedarf es eines Freigabeversprechens des Kreditinstitutes. Mit dem Freigabeversprechen verpflichtet sich die Bank, die Belastung des Grundstücks/Gebäudes wieder zur Verfügung zu stellen bzw. freizugeben. Dies natürlich nur unter der Voraussetzung, das der entsprechende (Kauf-)Preis an das Kreditinstitut gezahlt wurde. ...
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