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Immobilien-Lexikon. Fachbegriffe aus der Welt der Immobilien leicht verständlich dargestellt.
Gesetzliche und steuerrechtliche Anmerkungen beziehen sich in der Regel auf Deutsches Recht. Mit mehr als 1000 Artikeln haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf eines der umfangreichsten
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Dampfsperre |
Bautechnik
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Im Hausinnern entsteht vor allem in der
kühleren Jahreszeit "Dampf", d. h.
wassergesättigte (z. B. durch die Atmung)
warme Luft. Die bewegten Wassermoleküle haben
die Tendenz zum Druckausgleich, d.h. nach aussen
hin zum niedrigeren Dampfdruck zu diffundieren.
Die Dampfsperre ist eine z. B. in Wände, Decken
oder Dächern eingelegte absolut wasserdampfdichte Folie (im Unterschied zur Dampfbremse), um die Wärmedämmung vor Durchfeuchtung aus dem Hausinnern (durch die Dampfdiffusion) zu schützen. Das an der Dampfsperre kondensierende Wasser wird durch eine geeignete Konstruktion an der Dämmung vorbei nach aussen geleitet, bzw. muss nach aussen hin durch eine entsprechende Lüftung abtrocknen können. Geeignet als Dampfsperre sind Kunststoffolien (z. B. aus PE), Bitumendachpappen oder Aluminiumkaschierung auf dem Dämmaterial.
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